Mittwoch, 29. September 2010

Auf Wiedersehen

Liebe Besucherin,

Lieber Besucher,

wenn Sie sich durch die Artikel dieses Blogs lesen, werden Sie feststellen, dass es immer wieder große Zeitabstände zwischen den einzelnen Einträgen gib. Die Zeit rast davon. Leider schaffe ich es nicht, in der gewünschten Häufigkeit dieses Blog zu bedienen. Vorrang haben stets Klienten und auch mein Privatleben ;-)

Insofern habe ich mich dazu durchgerungen, keine weiteren Artikel hier mehr zu veröffentlichen. Die alten Texte lasse ich stehen; vielleicht finden Sie die ein oder andere "Perle" darunter.

Aktuelle Mitteilungen und astrologische Texte finden Sie weiterhin auf meiner Hauptseite www.lebendige-astrologie.de - surfen Sie doch mal rüber.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

Viele Grüße,
Holger A. L. Faß


Samstag, 22. Mai 2010

Eine Mitteilung zwischen Umzugskartons


Während ich dies hier schreibe, geht mein Blick auf die Umzugskartons, die teils gepackt und teils noch ungepackt in den Räumen hier herum stehen. Mein Büro in Kölner Stadtteil Kalk löse ich auf. Die Astrologiepraxis zieht nun in die Kölner Innenstadt, direkt an den Barbarossaplatz. Das ist auch leichter zu erreichen; immerhin halten dort direkt vier Straßenbahnlinien und eine S-Bahn-Station ist auch noch in der Nähe.

So ein Umzug ist natürlich immer mit Chaos verbunden. In diesem Fall kommt hinzu, dass ich meine neuen Räume erst im August beziehen kann - die alten hingegen verlasse ich zum 1. Juni. Zwei Monate, Juni und Juli, bin ich also mit der Astrologiepraxis "heimatlos". Ganz so schlimm ist das nicht, da ich im Juli ohnehin einen Monat Urlaub mache.

Telefonisch bin ich jedoch auch während der "Heimatlosigkeit" erreichbar; sofern die Telefonanbieter mitspielen. Eigentlich müsste alles klappen... Aber die Erfahrung lehrt, dass das Um- und Zuschalten der Rufnummern nicht immer ohne Komplikationen über die Bühne geht. Sollten Sie daher um den kommenden Monatswechsel herum unter der bekannten Rufnummer 0221 - 870 46 43 niemanden erreichen, wundern Sie sich also bitte nicht. Schicken Sie mir dann eine Mail oder probieren Sie es ein paar Tage später einfach noch einmal.

So - und nun muss ich wieder Umzugskartons füllen und Regale demontieren ;-)


Mittwoch, 21. April 2010

Neue Webseite endlich online


Hurra! Es ist geschafft: Über ein Jahr lang habe ich damit zugebracht, meine Internetseite von der html-Version in ein CMS umzuarbeiten. Seit heute nun ist die Seite neu online: www.lebendige-astrologie.de

Natürlich gibt es bei der Gelegenheit auch neue Features, wie beispielsweise die Suchmaske oder eine Unterseite mit Audios.

Die meisten Veränderungen sind allerdings im Hintergrund geschehen. Nicht nur das System ist umgestellt, ich habe auch zeitgleich den Provider gewechselt. Mit der zu groß gewordenen, anonymen Firma 1&1 war ich schon länger nicht mehr zufrieden. Das komplizierte Kündigungsverfahren hat mich bestätigt, dass 1&1 nicht mehr der richtige Dienstleister für mich ist: man muss, um die Domain dort zu kündigen, eine versteckte Website aufrufen (auf die nirgendwo hingewiesen wird), dort die Kündigung beantragen, dann eine 0800er Nummer wählen und eine bestimmte Kündigungsnummer sagen, dann ein pdf ausdrucken und unterschreiben und per Fax (kostenpflichtig, 14 Cent pro Minute) zurückschicken. Also ich sage es mal so: anmelden ging einfacher ;-)

Nicht nur das System ist umgestellt und der Provider gewechselt, sondern ich habe auch gleich eine neue Newsletter-Software implementiert und die Mailverwaltung geändert. Kurzum: eigentlich ist alles neu.

Dank des CMS kann ich nun weitaus leichter die Internetseite ändern und aktualisieren. Das bedeutet zugleich auch mehr Arbeit. Das ist ein ewiges Abwägen: wie viel Engagement in die Technik ist noch sinnvoll und was lenkt nur von meiner eigentlichen Arbeit ab?
Um nicht ausschließlich als Programmier tätig zu sein habe ich mir professionelle Unterstützung geholt. Alles, was meine Computer- und Internetkenntnisse übersteigt, erledigt der Berliner Webmaster Sascha Ersel zu meiner vollsten Zufriedenheit.
:-)



Sonntag, 4. April 2010

Ausbildung zu Leidenschaft und Vernunft


Manchmal ist es schon lustig, was die Lesegeräte der Bank aus den Buchstaben macht, die man beim Überweisungsträger als Verwendungszweck einträgt. So hat eine Teilnehmerin unserer Astrologie-Ausbildung einen Betrag überwiesen, und als Verwendungszweck eben "Astrologie-Ausbildung" dazu geschrieben. In unserem Kontoauszug kam dies als "Pathologie-Ausbildung" an.

:-)

Dabei richten wir unseren Blick ja gar nicht ausschließlich auf Krankhaftes, sondern sogar im Gegenteil auf die Chancen und Möglichkeiten, die ein Mensch hat. Aber offenbar kennt die Bankmaschine eine Astrologie-Ausbildung nicht.

Nun setzt sich ja das Wort Pathologie aus den beiden altgriechischen Begriffen für Leidenschaft (pathos) und Vernunft (logos) zusammen. In diesem Sinne stimmt es vielleicht sogar; denn Leidenschaft und Vernunft kennzeichnen sicherlich unsere Kurse.


Freitag, 2. April 2010

Live und ganz spontan


Ein Redakteur des Belgischen Rundfunk bat mich um ein Telefoninterview; dabei sollte es um die astrologischen Stadtführungen gehen, die ich in Köln unregelmäßig anbiete. Ich freute mich über dieses Interesse und wir vereinbarten einen Termin für das Interview.

Zum vereinbarten Zeitpunkt wurde ich angerufen - von einer Frau, die zunächst nur sagte: "Hallo Herr Faß, Sie sind gleich dran. Sie hören noch kurz Musik, nicht auflegen!". Dann hörte ich Musik und danach die Ankündigung für das nun beginnende Interview. Offenbar eine Live-Schaltung. Ich hatte mit einer Aufzeichnung gerechnet.

Meine Spontaneität war gefragt. Gar nicht so leicht für einen Morgenmuffel wie mich, der zudem Halsschmerzen hatte, schon vor dem Frühstück eloquent in den Äther zu sprechen.

Irgendwie scheint es doch geklappt zu haben. Bereits eine Stunde später hatte ich eine Mailanfrage in meiner E-Mail-Verzeichnis, die sich auf dieses Interview bezog.


Dienstag, 30. März 2010

Online-Shop: Erste Erfahrungen


Der kürzlich eröffnete Online-Shop www.astro-online-shop.de läuft auf Anhieb erstaunlich gut. Offenbar macht es sich bezahlt, den Termin zur Geschäftsgründung / -eröffnung astrologisch zu berechnen ;-))

Trotzdem gab es ein paar kleine Macken, die im Testbetrieb nicht aufgefallen waren. Einen herzlichen Dank an alle Kunden, die mich darauf aufmerksam gemacht haben. Beispielsweise konnte man auf einer Seite die AGB nicht einsehen. Ein grober Schnitzer, den ich natürlich sofort behoben habe.

Mit einer Rückmeldung kam ich jedoch leider gar nicht zurecht. Ein Kunde teilte mir per Mail mit, er könne nicht bestellen. Der Bestellvorgang würde immer abgebrochen. Ich bot an, seine Bestellung per normaler Mail zu schicken und bat, mir genauer zu sagen, wo das Problem entsteht. Bislang war er nämlich der einzige, der so eine Rückmeldung gegeben hat. Seine Antwort:
Ja, wo kam ich nicht weiter:
Gute Frage,
immer wieder bei dem
Sichercode: bla,bla und bla
er sagte immer wieder
Geben Sie immer wieder Ihren
Sichercode ein !
Ich bin verzweifelt.

Dass er verzweifelt bedaure ich sehr. Allerdings weiß ich nun auch nicht weiter: denn beim Bestellen selbst wird überhaupt kein Sicherheitscode verlangt....? Und was bedeutet "bla,bla und bla"?

Hm... was nun? Wie kann man einem Kunden eine freundliche Rückmeldung schicken und ihm bei seinem Problem helfen, wenn die Auskunft so unverständlich bleibt? Wer hat einen Tipp? Wie würden Sie vorgehen?

Kommentare ausdrücklich erwünscht!
:-)


Freitag, 26. März 2010

Lästige Werbeanrufe: Bälle für den Sportunterricht


Sie kennen das sicherlich auch: lästige Telefonwerbung, Cold Calls, wie es in der Fachsprache heißt, also Kaltakquise, unerwünschter Telefonterror eben. Da will man Ihnen Zeitschriften-Abos aufdrängen, Sie mit Glücksspielgewinnen locken oder man verspricht Ihnen kostenloses Telefonieren und billigen Strom - kurzum: man verspricht Ihnen den Himmel auf Erden. Natürlich will man eine kleine Gegenleistung dafür: Ihr Geld.

Doch nicht nur Produkte und Dienstleistungen drängeln sich durch den Telefonhörer in Ihr Ohr, sondern auch Spendenaufrufe. Das ist besonders heikel. Eine Bitte für eine kleine Spende für Schulkinder in der Schule Ihrer Stadt: wer wird denn da so hartherzig sein und "Nein" sagen? Vielleicht kennen Sie die besagte Schule sogar.

Doch warum ruft die Schule nicht selbst an, wenn sie neue Bälle für den Sportunterricht benötigt?

Ich habe heute mal wieder so einen Bettelanruf erhalten. Die im Display angezeigte Rufnummer lautet 070312631762. Dahinter verbirgt sich die "Gesellschaft für Sportförderung in Europa". Und so funktioniert es:

Ein freundlicher Call-Center-Mitarbeiter erklärt Ihnen, dass eine Schule in Ihrem Ort (Name der Schule wird genannt) neue Bälle für den Sportunterricht benötigt. Und ob Sie sich nicht großzügig erweisen wollen. Wer möchte denn schon, dass Kinder öde in der Turnhalle herumsitzen müssen, weil die Sportgeräte hinüber sind? Und macht es nicht ein gutes Gefühl, wenn die Nachbarn wissen, dass Sie für die lokale Schule ein paar Euro haben springen lassen?

Wenn Sie sich bei der Schule erkundigen wird man Ihnen bestätigen, dass die "Gesellschaft für Sportförderung in Europa" im Namen der Schule die Anrufe tätigt. Also alles seriös?

Üblicherweise fragen die Werbeeintreiber per Fax bei den Schulen nach, ob diese Interesse an neuen Bällen haben. Hat eigentlich fast jede Schule - zumal, wenn man dafür nichts tun muss und die Bälle umsonst bekommt. Wird also von der Schulleitung eine "Bestellung" genehmigt, fängt das Call-Center an, Bürgerinnen und Bürger anzurufen. Ist eine bestimmte Summe zusammen, werden davon tatsächlich Bälle gekauft und an die Schule geliefert.
Das ist auch der Grund, warum alle Schulen, in deren Namen angerufen wird, stets Bälle benötigen. Warum braucht nicht eine Schule mal ein Reck, die andere einen neuen Turnhallenboden und die dritte neue Tornetze? Warum brauchen alle Bälle?
Weil die Telefonwerbegesellschaft eben hauptsächlich Bälle im Programm hat. 50 Euro kostet so ein Ball. Sie haben richtig gelesen: 50 Euro! Für einen Ball! Einen!
Was sind denn das für Bälle?

Auf der Seite www.antipsam.de wird diesbezüglich ein Verdacht geäußert: Die Gesellschaft kauft alle Sportartikel bei nur einer Firma, die eng mit dem e.V. verbunden ist. Wenn man recherchiert, stößt man auf gleiche Nachnamen und ähnliche Postleitzahlen. Da importiert also jemand billige Sportartikel aus China und verkauft sie dann teuer an "Sponsoren".

Auch anderswo melden sich kritische Stimmen; so urteilt ein Wormser Schuldezernent, die Vorgehensweise der Telefon-Terror-Gesellschaft bewege sich in einer rechtlichen Grauzone.

Ähnlich funktioniert übrigens das Geldeintreiben in Zusammenhang mit einem Buch zur Verkehrserziehung für Kinder. Wie diese Masche funktioniert, können Sie hier nachlesen. Da finden Sie auch den Bericht einer ehemaligen Mitarbeiterin, die hier unter dem Pseudonym "Schneekönigin" Einblicke in den Arbeitsalltag dieser Call-Center gewährt.

Mich ärgert solche telefonische Belästigung gleich doppelt: zum einen, weil ich bei meiner Arbeit ungefragt gestört werde und zum zweiten, weil Sozialsponsoring durch solch dubiosen Machenschaften in Misskredit geraten. Denn natürlich gibt es zugleich soziale Organisationen, die dringend Geld gebrauchen können.

Übrigens: wer eine Fritz-Box hat kann Rufnummern sofort und kostenlos sperren. Das geht so: Öffnen Sie Ihren Browser (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari etc.) und geben Sie die Adresse fritz.box ein.
Dann klicken SIe links auf "Einstellungen", "Telefonie", "Rufsperre". Klicken Sie auf "Neue Rufsperre" und geben Sie die Nummer der Werbefirma ein, die Sie genervt hat. Fortan kommen Anrufe dieser Nummer nicht mehr durch. Sie können die Rufsperre jederzeit wieder deaktivieren.

Mehr zum Thema lästige Werbeanrufe gibt es hier:

Eine lustige Seite, bei der der Spieß umgedreht wird. Hören Sie sich unbedingt die Telefonate an (zu finden unter "Anrufe"). Hier werden unerwünschte Werbe-Akquisiteure aufs Glatteis geführt.

Telefonpaul geht ran, wenn Sie nicht rangehen möchten. Geben Sie z.B. bei Gewinnspielen die Nummer von Telefonpaul an.

Hier geht es nicht nur um E-Mail-Spam, sondern auch um unerwünschte Telefonwerbung; Telefonspam sozusagen.

Sie wurden von einer Firma angerufen und wollen wissen, wer es war? Hier können Sie gezielt danach suchen und auch lesen, welche Erfahrungen andere mit dieser Telefonnummer hatten. Gut, um beispielsweise die Seriosität eines Call-Centers zu überprüfen.



Welche Erfahrung haben Sie mit unerwünschter Telefonwerbung? Wie reagieren Sie? Haben Sie Tipps für andere?
Kommentare erwünscht!