Freitag, 25. Dezember 2009

Nichtstun

Zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige mache ich immer.... nichts.

Diese Zeit hat einen ganz besonderen Zauber für mich. Ich lege die Arbeit nieder und genieße die Ruhe und Stille, die in dieser Zeit über die Welt kommt.

Aus spiritueller Sicht ist es eine Zeit der Zwischenwelt. Wer von der Existenz der Anderwelt überzeugt ist weiß, dass diese nun für uns erreichbarer wird. Ich selbst weiß nicht genau, ob es eine Anderwelt oder Paralleluniversen gibt. Aber unverkennbar spüre ich, dass es mit dem oben beschriebenen Zeitraum etwas Besonderes auf sich hat. Das Gespür in dieser Zeit mit Arbeit oder Ablenkung zuzuschütten fände ich bedauerlich. Auch dann, wenn die Empfindungen, die sich um den Jahreswechsel herum melden, womöglich unerfreulich sind. Es gilt, auch die Unzufriedenheit anzuschauen - gleichwertig neben den glücklichen Momenten.

Ich wünsche Ihnen ebenfalls eine ruhige Zeit. Genießen auch Sie die Weihnachtstage und den Start in das neue Jahr. Bleiben Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit bei sich und bei jedem Augenblick. Und wenn Sie mögen: erzählen Sie, ob auch für Sie die Zeit zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige eine besondere Bedeutung hat und wenn ja: welche. Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Alles Gute,
Holger A. L. Faß

Mittwoch, 11. November 2009

Karneval


Heute ist der 11. 11. - und pünktlich um 11:11 Uhr begann in Köln wie in anderen Narrenhochburgen der Karneval. Doch unbeeindruckt vom Fastnachtstreiben sitze ich am Computer, schreibe eine astrologische Jahresvorschau 2010, bereite eine Beratung für heute Nachmittag vor, kläre eine Steuerfrage.

Typisch Astrologe? Keine Ahnung.

Den Jecken wünsche ich dennoch viel Spaß an der Freud'!


Sonntag, 18. Oktober 2009

Astrologische Stadtführung in Köln


Heute fand mal wieder eine Astrologische Stadtführung statt. Es war schon ein kleines Wagnis, ob in der zweiten Oktoberhälfte das Wetter wohl mitspielen würde - aber wer immer zuständig war für die Witterung hat ganz im Sinne unserer Gruppe die Sonne scheinen lassen. Danke schön! :-)


Zum ersten mal wurde die Stadtführung in Kooperation mit spurenlese.de angeboten, einer Firma, die in Köln zahlreiche thematische Stadtrundgänge anbietet. Neu im Programm nun auch die Astrologische Stadtführung.

Bei dieser Tour suchen wir markante Kölner Plätze auf, an denen sich die zwölf Tierkreiszeichen besonders deutlich zeigen - sei es im Baustil, in der geschichtlichen Relevanz des Platzes oder auch durch das, was dort passiert: welche Geschäfte sind dort, wie heißen die Straßen oder die Architekten. Es ist erstaunlich, wie sehr sich Energien an manchen Ecken materialisieren. Hat man einmal die "astrologische Brille" aufgezogen, erkennt man die Zusammenhänge glasklar.

Um auch allen zwölf Tierkreiszeichen gerecht zu werden brauchen wir Zeit. So dauert eine Tour knapp drei Stunden. Alle 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben tapfer durchgehalten - und wirkten auch am Ende der Begehung noch frisch und aufnahmefähig.

Für mich ist solch eine Veranstaltung mal was anderes. Zum einen, weil nicht nur Menschen daran teilnehmen, die bekennende Astrologie-Fans sind. Zu solch einer Stadtführung melden sich auch Leute an, die mit Astrologie nichts am Hut haben und einfach mal ihre Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennen lernen möchten. Zugleich fasziniert mich, dass wir in diesem Fall uns nicht in einen Seminarraum zurück ziehen, sondern Astrologie dort anschaulich vorführen, wo wir tagtäglich vorbeilaufen. So wird klar, dass der Himmel gar nicht so fern ist, wie wir oft meinen. Die Grundprinzipien der Astrologie finden wir eben überall.

Dank der Kooperation mit spurenlese.de kann man diese Stadtführung nun auch als geschlossene Gruppe buchen. Ich bin gespannt, ob und wie dieses Angebot in Zukunft angenommen werden wird. Jedenfalls freue ich mich schon auf weitere Termine - bevorzugt dann allerdings erst wieder ab kommendem Frühling. Denn die Güte der Wetterfee möchte ich dann doch nicht allzu sehr strapazieren...


Vielen Dank auch an Yamuna für das Foto, das mich gerade beim Erklären zeigt :-)

Montag, 5. Oktober 2009

Kabarettstückchen geschafft



Wie in meinem Posting vom 29. September angekündigt, habe ich mich auf der Tagung des Deutschen Astrologenverbandes auf die Humorbühne gewagt. Am Ende eines langen Vortragstages gab ich ein paar kabarettistische Einlagen zum Besten. Darunter quälte ich mein Publikum mit Gesang. Doch offenbar liess es sich gerne quälen - nach langem Applaus forderte es eine Zugabe. Scheinbar bin ich mir selbst der größte Kritiker.

:-)

Anbei auch ein erstes Foto vom dem kleinen Auftritt. Seien Sie versichert: es zeigt nicht meinen üblichen Gesichtsausdruck. Zum Glück!

;-))

Dienstag, 29. September 2009

Kabarettstückchen

Am kommenden Wochenende findet die alljährliche Astrologie-Tagung des Deutschen Astrologenverbandes DAV statt. Diesmal bin ich nicht mit einem Vortrag vertreten - und stehe trotzdem im Tagungsprogramm. Mein Einsatz kommt am Samstag Abend; mit einem Kabarettstückchen.

Glauben Sie mir: es fällt mir weitaus einfacher, einen umfassenden und spannenden Vortrag über ein astrologisches Fachthema zu entwickeln, als eine humoreske Abendunterhaltung. Seit Wochen, nein seit Monaten bereits zerbreche ich mir schier den Kopf und überlege, was witzig sein könnte am Astrologendasein. "Gefasst bleiben" heißt das Programm. Mir scheint, der Titel ist auch programmatisch für mich selbst.

Nun denn: es gibt kein Zurück mehr! Das Programm steht, die Texte sind weitgehend einstudiert. Ob Top oder Flop wird sich in der Live-Situation am Samstag zeigen. Das Horoskop des Augenblicks zeigt für meinen Auftritt einen Fische-Mond. Ich könnte es also mit einem irritierten Publikum zu tun haben, das verwirrt ist womöglich von den zahlreichen Vorträgen des Kongresstages bereits müde. Der Stier-Aszendent ist nun auch nicht der Party-Knüller, sondern weist auf eine behäbige Grundstimmung hin. Ich muss wohl all meine uranischen Kräfte mobilisieren, um meinem Stimmungsauftrag auch zu erfüllen.

Ich werde hier berichten, wie das Humor-Experiment ausging...

Sonntag, 6. September 2009

Hassmail

In meinem Gästebuch habe ich folgenden Eintrag gefunden:

Sie sollten sich schämen. Astrologie ist schlimmster Betrung mit den Urängsten der Menschen. Das sollte sie als Sozialpädagoge wissen. Und es ist eine Unverschämtheit einen seriösen Berufe mit der verdammten Astrologie Abzocke zu verbinden. Ich finde sie ganz persönlich zum kotzen.
Sandra Becker


Da ich Sandra Becker nicht kenne wollte ich ihr die Chance geben, mich noch wüster zu beschimpfen. Ich antwortete ihr per Mail:

Liebe Frau Becker,

vielen Dank für Ihre Meinung.

Ich lade Sie herzlich zu einem persönlichen Kennenlernen ein - dann können Sie mir alles direkt ins Gesicht sagen.

Wann haben Sie Zeit?

Viele Grüße,
Holger A. L. Faß



Aber natürlich war ihre Mailadresse sunny-girl32@freenet.de erfunden, so dass mein Einladungsangebot zurück kam (Undelivered Mail Returned to Sender). Kritiker der Astrologie verhalten sich nicht nur beleidigend, sondern sind obendrein feige.

Mittwoch, 29. Juli 2009

SAE - Stiftung Astrologie und Erkenntnis

Kürzlich, am 24. Juli 2009, wurde die "Stiftung Astrologie und Erkenntnis" (SAE) gegründet. Gemäß der Satzung ist der Zweck der Stiftung die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere auf dem Gebiet der Astrologischen Erkenntnistheorie. Die Stiftung verwirklicht diesen Zweck insbesondere durch

  • Aufklärungsarbeit über Möglichkeiten und Grenzen der Astrologie, insbesondere der Astrologischen Beratungspraxis,
  • gezielte Medienarbeit, z.B. Rundfunk-und Fernsehsendungen,
  • die Durchführung internationaler Kongresse zur Astrologischen Erkenntnistheorie
  • die Herausgabe der Schriftenreihe „Astrologie und Erkenntnis“,
  • die finanzielle Förderung von Forschungsvorhaben und wissenschaftlichen Veranstaltungen,
  • die Förderung eines universitären Stiftungslehrstuhls "Astrologie" an einer deutschsprachigen Universität
  • die Vergabe von Stipendien, Reise- und Druckkostenzuschüssen sowie
  • die Förderung von Institutionen, die dieselben Zwecke wie die Stiftung verfolgen.
Ein erstes, wenngleich auch längerfristig angelegtes Projektziel ist die Durchführung eines internationalen Kongresses zur astrologischen Erkenntnistheorie.

Wer mehr über die Stiftung erfahren möchte, klicke hier.

Die Stiftung selbst wird von einem Wissenschaftlichen Beirat begleitet, dem zur Zeit 14 Personen aus dem In- und Ausland angehören; darunter bin auch ich. Als ich eingeladen wurde, dem Wissenschaftlichen Beirat der Stiftung Astrologie und Erkenntnis beizutreten, habe ich nicht lange gezögert. Eine die astrologische Praxis begleitende, wissenschaftliche Reflexion erscheint mir wichtig. Sie darf die astrologische Praxis nicht ersetzen - ist aber eine notwendige Ergänzung, wenn Astrologie mehr sein soll als eine Unterhaltungsangelegenheit.