Freitag, 22. August 2008

Datensicherung


Wer viel mit Computern zu tun hat weiß, wie wichtig es sein kann, seine Daten regelmäßig zu sichern. Sollte der Computer mal "abstürzen" ist man heilfroh, wenn wichtige Daten wie z.B. Adressen oder das bereits halb geschriebene neue Buch etc. separat gespeichert waren und man wieder auf sie zugreifen kann. Zur Datensicherung bieten Computerhersteller verschiedene Wege an.
Doch nicht alle sind sinnvoll.
Denn die Daten, die auf meinem Rechner liegen, sind zum Teil doppelt schützenswert. Schließlich handelt es sich dabei auch um Daten von Klienten, die ich in vollem Vertrauen erhalten habe. 

Ich bin, vergleichbar mit einem Therapeuten oder Arzt, an die Schweigepflicht gebunden. Und das kann ich nicht etwa dadurch unterlaufen, indem ich Daten meiner Klienten auf einem virtuellen Speicherplatz irgendwo im Internet lagere. Oder einfach aus Diskette, die jemand leicht entwenden und dann auf einem anderen Rechner abspielen könnte. 

Nein - ich muss nicht nur die Daten sichern, sondern gleichzeitig dafür sorgen, dass andere keinen Zugriff auf diese Daten haben. 

Nach langem Abwägen habe ich nun wohl eine gute Lösung gefunden: zunächst einmal ist mein Rechner sowie nur mit Passwort zugänglich. Alle Datensätze sind verschlüsselt und nur ich habe Zugriff auf die Entschlüsselung. Mittels einer externen Festplatte erstelle ich regelmäßig Sicherungskopien (sogenannte Backups). Eine externe Festplatte kann man sich vorstellen wie eine Kassette. Man kann sie überall mit hin nehmen und auch woanders abspielen. Eine externe Festplatte kann also auch an einem anderen Rechner genutzt werden. Da jeder Passwortschutz überwunden werden kann, war es mir nicht sicher genug, diese externe Festplatte einfach in irgend ein Regalfach zu legen. Stattdessen liegen die Daten meiner Klientinnen und Klienten nun im Tresor einer Bank! Ich habe mich entschlossen, einen Safe dort zu mieten. Ich komme an dieser Bank ohnehin häufiger vorbei. Also kann ich nun dort die externe Festplatte hinterlegen. 

Das sollte mehr als genug Schutz der Daten meiner Klienten sein.


Mittwoch, 20. August 2008

Telefonkonferenz im Dienstes des Deutschen Astrologenverbandes


Seit einigen Jahren bin ich ehrenamtlich in der Prüfungskommission des Deutschen Astrologenverbandes DAV aktiv. Zusammen mit vier Kolleg/innen nehme ich Prüfungen ab, bereite diese vor, beantworte geduldig die Fragen der (oft aufgeregten) Kandidat/innen, lege vor dem DAV-Vorstand und der Mitgliederversammlung Rechenschaft ab, suche nach Verbesserungen im Ablauf der Prüfung und so weiter und so fort. Da unser Team über ganz Deutschland verteilt ist, können wir uns für Besprechungen leider nur sehr selten auf eine Tasse Tee trinken. Zumindest, wenn es um den selben Tee ginge. Stattdessen verabreden wir uns bei Telefonkonferenzen und jeder trinkt sein eigenes Aufgußgetränk. 

Heute Abend ist es mal wieder so weit. Wir telefonieren zu fünft. Was am Anfang etwas ungewohnt war, funktioniert inzwischen sehr gut. Wenn man ein paar wenige Spielregeln beachtet macht so eine Telefonkonferenz nicht nur Spaß, sondern ist obendrein effizient. 

Trotz alledem freue ich mich, die Kolleg/innen auch bald mal wieder live zu sehen. Heute jedoch müssen mir die Telefonstimmen genügen.

Samstag, 16. August 2008

krank


Draußen ist wunderbares Sommersonnenwetter; nicht zu heiß, nicht zu kalt. Die Stimmung ist friedlich und schön. Nur ich liege mit einer Mittelohrentzündung krank im Bett :-( 

Wie fies :-((


Mittwoch, 13. August 2008

Hausarbeiten und Supervisionen


Eine der beiden derzeit laufenden Ausbildungsgruppen nähern sich mit großen Schritten dem Ende ihres Studiums. Das ist immer eine Zeit vermischter Gefühle. Denn innerhalb der letzten Jahre ist so eine Gruppe stark zusammen gewachsen, man ist sich näher gekommen, hat den anderen wertschätzen und respektieren gelernt. Astrologie kann man eben nicht losgelöst von der eigenen Persönlichkeit lernen. Wer sich auf das Abenteuer Astrologie einlässt, geht immer auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, mit den eigenen Stärken und Schwächen ein. Und in einer Ausbildungsgruppe erlebt man dies auch bei den anderen. Sich vorzustellen, dass Anfang nächsten Jahres die Gruppe ihre gemeinsame Zeit beendet, ist daher von Traurigkeit begleitet.

Dennoch überwiegt derzeit ein anderes Gefühl: das der Freude und des Stolzes. Denn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind inzwischen versiert im Deuten von Horoskopen. Die Entwicklung, der Zuwachs an Wissen und Kenntnissen, ist glasklar. Es macht Spaß, mit so einer fitten Gruppe zu arbeiten.

Gegen Ende der Ausbildung haben die Student/innen die Aufgabe, eine Hausarbeit zu schreiben. Das ist eine Arbeit, bei der sie selbst ein astrologisches Gutachten verfassen. Sie haben von uns ein Horoskop erhalten mit einer Fragestellung. Nun trudeln die ersten Hausarbeiten langsam ein und werden von meiner Kollegin, Sabine Bends und mir gelesen und bewertet. 

Diese Zeit ist immer sehr spannend. Denn hier zeigt sich, wer was kann. Außerdem treten individuelle Züge der angehenden Astrolog/innen noch stärker hervor, als bei anderen Übungen. Die Hausarbeit entspricht den Realbedingungen - eben so, wie wenn ein Klient um ein schriftliches Gutachten anfragt. Die Hausarbeiten zu lesen bereitet mir daher immer wieder große Freude. Es ist auch für mich, der ich inzwischen in verschiedenen Positionen (u.a. als Prüfer im Prüfungsausschuss des Deutschen Astrologenverbandes) zahlreiche Hausarbeiten bewertet habe, immer wieder spannend neue Arbeiten zu studieren. Oft bin ich über die Qualität erfreut und staune, welche Fähigkeiten da zu Tage treten.

Aber nicht nur die ersten Hausarbeiten trudeln ein und wollen gelesen werden. Zum Abschluss der Ausbildung gehört auch eine Supervision. Alle Studierenden unserer Astrologie-Ausbildung werden ermutigt, schon früh Beratungen zu trainieren. Denn was nützt das beste Deutungswissen, wenn man es nicht in Beratungen klientengerecht einbinden kann? So gehört für uns zum Abschluss dazu, dass die Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine komplette, eigenständige Beratung mit einem "echten Klienten" durchführen, diese aufzeichnen und wir anschließend die Live-Beratung in einem Supervisionsgespräch durchleuchten. Was lief gut? Wo hätte es besser laufen können?

Auch diese Beratungsmitschnitte erhalte ich nun peu a peu. Wenn ich mit die Sitzungen anhöre oder ansehe, geht es mir ähnlich wie bei den Hausarbeiten: in aller Regel bin ich positiv überrascht, staune beispielsweise, wenn eine im Unterricht eher ruhige Teilnehmerin auf einmal bewundernswertes Kommunikations-Know-how an den Tag legt. Natürlich: etwas zu verbessern gibt es immer. Das gilt auch für "alte Hasen", weshalb ich ja auch selbst regelmäßig Supervision nutze, um die Qualität meiner Arbeit zu gewährleisten. Doch zu erkennen, wie gut die Arbeit unserer baldigen Absolventen ist, erfüllt mich mit einer gewissen Freude.

Damit die (in Köln leider derzeit verregneten) Sommertage zu verbringen, ist eine echte Bereicherung :-)


Sonntag, 10. August 2008

astrologer bypasses Chinese Censorship

English below...
Zugegeben: dies hat mit meinem Blog-Thema nichts zu tun. Doch die Aktion von NDR Extra3, Löcher in die Firewall zu machen, die Internetmauer, die China um sich herum gezogen hat, fand ich so anregend, dass ich mich gleich daran beteiligen möchte.
Die Idee: Die chinesische Regierung hat viele Seiten aus dem Ausland für China gesperrt; vor allem solche, die sich mit Menschenrechten und bedrohten Völkern beschäftigen. Das was ist, wenn Inhalte dieser Internetseiten nun zusätzlich auf anderen, in China frei zugänglichen Seiten gezeigt werden...?
Die Idee stellt die Redaktion auf YouTube vor. 

Im Rahmen meiner Möglichkeiten möchte ich mich hier an dieser Aktion beteiligen. Texte sind als jpg eingefügt, weil sie dann schwerer zu zensieren sind. 
Nutzen Sie Ihre Kontakte, auch um mehrere Ecken herum, um Menschen in China zu informieren, dass sie auf der Seite NDR Extra3 und hier (und anderen, die sich an dieser Aktion beteiligen), an Informationen kommen, die sonst zensiert werden.



English:
For the opening of the Olympic Games in Beijing a German TV-Show started a campaign suppording freedom of speech in China. I follow this campaign. Throught this site we will publish censored pages of Human Rights Organisations such as Amnesty international, the Society For Threatened Peoples and the International Campaign For Tibet. This site is not censored by Chinese authoritoes at the moment and therefore gives Chinese people the opportunity, to gather relevant and oppressed information. 

The German TV-Show and i encourages internet-users throughout the globe to join uns in the fight for freedom of speech. Let us try to inform Chinese people about this service, let us send information to China using every available channel bypassing the censorship. 
















Freitag, 8. August 2008

So erhalten Sie das "Praxisbuch Horoskopaufstellung" kostenlos!

Im Mai noch hatte ich vom Korrekturlesen meines neuen Buches berichtet - jetzt ist es endlich erschienen!

Im Praxisbuch Horoskopaufstellung geht es, wie der Titel schon sagt, um die Methode des Planetenstellens. Ich erläutere, wie man selbst Horoskopaufstellungen durchführen und anleiten kann - ein Buch aus der Praxis für die Praxis.

Das Buch ist für 18,90 Euro im Buchhandel, direkt über den Verlag oder über meinen Shop erhältlich.  

Sie können das Buch aber auch kostenlos bekommen. Nämlich unter folgenden Voraussetzungen:
  1. Sie betreiben eine Internetseite, die sich mit Astrologie beschäftigt und
  2. Sie veröffentlichen innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches eine Rezension über das Praxisbuch Horoskopaufstellung auf Ihrer Homepage
Interesse? Dann schicken Sie mir eine Mail mit einem Link zu Ihrer Internetseite sowie Ihrer Postadresse. Sie erhalten das Buch umgehend. 
Das "Kleingedruckte": Sollten Sie innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches keine Rezension geschrieben haben, erhalten Sie eine Rechnung über den Buchbetrag in Höhe von 18,90 Euro.

Schicken Sie Ihre Mail an info@lebendige-astrologie.de

Ich freue mich darauf!
:-)


Sommerruhe - Urlaubszeit

Wenn die Sonne ins Löwe-Zeichen eintritt, ist die Sommerhitze am größten. Man sehnt sich nach Spiel und Spaß und Leichtigkeit, Arbeit und Anstrengungen treten in den Hintergrund. Urlaub steht an. 

Tatsächlich lässt sich Jahr für Jahr erkennen, dass im Juli / August die Anzahl der Beratungsanfragen etwas zurück geht, um dann ab September wieder deutlich anzusteigen. Ein bekannter Zyklus, den alle Astrologen bestätigen.

Daher auch für mich die beste Zeit, die Praxis zu schließen und Urlaub zu machen. Dieses Jahr sollte es etwas besonderes sein. Nicht etwa ein besonderes Fernziel, eine exotische Flugreise oder ein exorbitant teures Event. Nein, die Besonderheit liegt ganz woanders: ich wanderte ganz alleine, für mich, mit mir durch deutsche Wälder. In meinem 9 Kilogramm schweren Rucksack war alles, was sich brauchte. Ganz allein in der Stille des Waldes traf ich auf zahlreiche wilde Tiere, die allesamt "zahm" und neugierig zu sein schienen. Jedenfalls sind sie meistens nicht sofort geflüchtet, sondern haben sich den seltsamen Gesellen aus sicherer Entfernung erst mal angesehen. Rehe, Hirsche, Wildschweine, Greifvögel auf zwei Meter Abstand. 

Gleichzeitig wurde mir aber auch deutlich, dass der Wald in Deutschland in erster Linie Wirtschaftsgut ist. Überall wird mit viel Anstrengung Holz geschlagen; nicht selten gleich als Kahlschlag. Kyrill und andere Stürme müssen als Erklärung herhalten. Wie ich in Gesprächen mit (ehemaligen) Landwirten erfuhr, ist Holz wirtschaftlich ertragreicher als das Bestellen eines Feldes. So begegnete ich leider dann und wann auch schwerem Gefährt inmitten des Waldes, Baggern, die häßliche Narben in dem Waldboden hinterließen und Tieren, die ihre Heimstätte verloren.

Wieder einmal ist mir deutlich geworden, welch Verantwortung wir als Menschen doch haben.